Helga Boldt geht in den Ruhestand

Die Schulleiterin hat die Neue Schule maßgeblich geformt

Bei der Verabschiedung an der Neuen Schule (von links): Oliver Syring, Klaus-Peter Nieschulz, Helga Boldt, Bernd Osterloh und Klaus Mohrs. Foto: Lotta von Rutenberg

Wolfsburg. Die Neue Schule war ein Geschenk des VW-Konzerns an die Stadt Wolfsburg zum 70. Geburtstag vor zehn Jahren.

Leiterin der pädagogischen Einrichtung, die nach modernsten Konzepten arbeiten sollte, wurde bereits vor deren Eröffnung Helga Boldt. Die Schulleiterin, die diese innovative Bildungsstätte maßgeblich mitgeformt hatte, wurde jetzt in den Ruhestand verabschiedet.
Ihr Nachfolger wird der bisherige Oberstufenkoordinator Klaus-Peter Nieschulz sein. Er versprach, die bisherige Arbeit kontinuierlich weiterzuführen.

„Kinder lässt man los, wenn sie erwachsen geworden sind. Die Neue Schule ist jetzt erwachsen. Wir haben einen Durchgang bis zum Abitur hinter uns“, sagte Boldt zum Abschied. Christa Westphal-Schmidt, Vorsitzende des Schulausschusses im Wolfsburger Rat, war während ihrer Berufstätigkeit Leiterin des Studienseminars für Gymnasiallehrer, die ihr Referendariat angetreten hatten.

Die Zusammenarbeit mit Boldt kennzeichnete sie so: „Es war spannend und angenehm. Sie hatte einen hohen qualitativen Anspruch an Schülerinnen und Schüler, an Kolleginnen und Kollegen, und damit auch an sich selbst.“ Oliver Syring, Sprecher des Trägers, der „Neue Schule Wolfsburg gGmbH“, begrüßte die Gäste an der Abschiedsveranstaltung im Atrium.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs bescheinigte Boldt, dass sie die Neue Schule, „einen Leuchtturm in der Bildungslandkarte unserer Stadt“, entscheidend mitgestaltet habe. Bernd Osterloh, Vorsitzender des VW-Gesamtbetriebsrats, hob heraus: „Helga Boldt steht insbesondere für Chancengerechtigkeit an der Schule, jenseits der Herkunft ihrer Schülerinnen und Schüler.“

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