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MTV gewinnt in der „Crunchtime“

Handball: Oberligist Vorsfelde schlägt Söhre mit 26:25 – Verbandsligist Fallersleben enttäuscht

Handball-Oberligist MTV Vorsfelde bezwang die Sportfreunde Söhre in einem Krimi. In dieser Szene erwehrt sich Bert Hartfiel gleich zweier Verteidiger. Foto: Michael Uhmeyer/regios24 F

Handball-Oberligist MTV Vorsfelde bleibt oben dran. Der Tabellenzweite setzte sich in einem dramatischen und spektakulären Heimspiel gegen die Sportfreunde Söhre mit 26:25 (12:10) durch – und das, nachdem die Mannschaft von Trainer Daniel Heimann nach einem 21:24-Rückstand die Nerven behielt und die Partie in den Schlussminuten noch für sich entschied.

Wie schon mehrfach in dieser Saison entpuppte sich der MTV als sogenanntes „Crunchtime-Team“, also als Mannschaft, die in der Lage ist, in engen Schlussphasen nervenstark Spiele für sich zu entscheiden. Kurzum: Der MTV agiert nicht hektisch, wenn er in Rückstand gerät.

Nach dieser engen Schlussphase sah es lange Zeit nicht aus. Der MTV lag in der von viel kämpferischem Abwehreinsatz geprägten Partie stets vorne. In der Defensivarbeit Bestnoten verdiente sich Youngster Thorben Günter. An dem 19-Jährigen gab es kaum ein Vorbeikommen. 20 Minuten vor dem Ende musste er jedoch vom Parkett. Günter kugelte sich einen Finger aus.

Die Vorsfelder wirkten in dieser Phase unsortiert, was Söhre nutzte, um mit 19:16 in Führung zu gehen. Auch nach 52 Minuten hatte die Drei-Tore-Führung der Gäste beim 24:21 bestand. Heimann reagierte mit einer Auszeit, stellte seine Jungs an der Seitenlinie neu ein und beorderte Thomas Krüger ins Tor. Ein entscheidender Schachzug, denn der Routinier bekam in den Schlussminuten an fast jeden Wurf der Gäste noch irgendwie ein Bein oder eine Hand. Mit 5:1 gewannen die Eberstädter die acht Schlussminuten, Darwin Helmsing sorgte schließlich Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 26:25 für Jubel beim MTV.

MTV: Wilken, Krüger – Seimann, Kühlbauch 5, Tangermann, Hartfiel 2, Helmsing 5, Bangemann, Günther, Thiele 2, Guiret, Schilling 7, Hoffmann 4, Michael 1.

Einen enttäuschenden Auftritt zeigte dagegen der VfB Fallersleben in der Verbandsliga: Das Team von Trainer Mike Knobbe kassierte beim TV Stadtoldendorf eine 18:21 (5:11)-Niederlage. Für den VfB war es die zweite Niederlage in Folge gegen einen Aufsteiger nach der 21:30-Abfuhr bei der HSG Heidmark. Der Saisonstart mit drei Siegen – unter anderem gegen Spitzenreiter Duderstadt, einem Remis und nur einer Niederlage, ist nur noch Makulatur. Inzwischen muss sich der VfB wieder in Richtung untere Tabellenhälfte orientieren.

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