Jetzt wird es weihnachtlich

Die Vorbereitungen für die Wolfsburger Weihnachtsmärkte stehen in den letzten Zügen

Christian Kiel (links) und Ralf Luhnen sorgen für das perfekte Eis. Andreas Stolz

Wolfsburg. Ralf Luhnen, Leiter der Eventabteilung in der Autostadt, hat einen ersten Superlativ für die „Traumhafte Winterwelt“ parat. Obwohl der potenzielle Publikumsmagnet erst am Freitagabend (30. November) offiziell eröffnet wird, schwärmt Luhnen: „Das wird das beste Eis, das wir je hatten.“

Der Eventmanager meint damit die spiegelglatte Fläche neben dem Porschepavillon, auf der in den kommenden Wochen Eiskunstläufer und –tänzer spektakuläre Shows zeigen und Tausende von Freizeitläufern auf Kufen ihre Runden drehen werden.
Damit das Vergnügen ungetrübt und nicht holprig ist, setzt die Autostadt eine Eiskehrmaschine ein. „Es ist unsere eigene, ein Topmodell von Zamboni“, erklärt der Technische Leiter Christian Kiel.

Was den Einsatz von Technik angeht: Weil es in den vergangenen Jahren immer wieder riesigen Andrang bei „Glühwein und Co.“, also an den Getränkeständen gab, wird ein Pipeline-System Premiere haben. „Damit Nachschub nicht ständig in Kanistern herbeitransportiert werden muss“, erläutert Ralf Luhnen.
In 28 Holzhütten gibt es Kulinarisches. Außerdem findet der Autostadt-Gast kunstvolle Geschenkideen, und für die Kinder sollte der Rodelhügel zu einer der größten Attraktionen werden.
Zum vorweihnachtlichen Geschehen auf der Porschestraße: Bereits am vergangenen Montag hat sich die Wolfsburger Innenstadt in ein Weihnachtsdorf mit Holzhütten, Winterwald und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm verwandelt.

Die Wolfsburger Wirtschaft und Marketing GmbH veranstaltet diesen Wolfsburger Weihnachtsmarkt bereits im siebten Jahr in Folge. Mehr als 65 Aussteller sind mit von der Partie. Zweimal täglich, um 17 Uhr und 19 Uhr, wird es an der so genannten Elfenwerkstatt eine Lichtshow geben: Das sind blinkende Lichter im Takt der Musik am großen Weihnachtsbaum und an den vier nostalgischen T1-Bulli-Modellen. Außerdem wird eine kostenlose Kinderbetreuung im Weihnachtsmann-Haus angeboten – und zwar jeweils donnerstags bis sonntags.
Zu den Stadtteilen: Am ersten Adventswochenende leuchtet das Fallersleber Schloss beim „Weihnachtszauber“: Von Freitag bis Sonntag erstrahlen der Innenhof und der Wassergraben in einem Lichtermeer.
Veranstalter des stimmungsvollen Markts ist der Kultur- und Denkmalverein in Kooperation mit dem Hoffmann-Museum und dem Jugendzentrum „Forsthaus“. „Advent im Schloss“, dem Weserrenaissance-Bau in der Nordstadt, ist für die Wolfsburger wegen der historischen Umrahmung ein Highlight. Der erleuchtete Innenhof mit seinen Holzbuden verströmt ein romantisches Flair und lädt die Besucher zum Flanieren und Genießen ein.

Musikalische Auftritte unterhalten die Gäste beim Schlemmen. Kunsthandwerker bieten draußen und drinnen ihre Waren an. Kinder basteln Geschenke oder Weihnachtsbaumschmuck und können im Himmels-Postamt Briefe an den Weihnachtsmann verschicken. Am 8. und 9. Dezember wird von 11 bis 19 Uhr „Abwechslung pur“ Trumpf sein.
Der Blick in die Eberstadt: Gleich am Eröffnungsabend, am Freitag (7. Dezember), wird es auf dem Vorsfelder Weihnachtsmarkt „heiß hergehen“: Am Ütschenpaul wird eine klassische Feuerzangenbowle offeriert. Als Highlight wird dazu der Kultfilm „Die Feuerzangenbowle“ gezeigt.

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