Weiter tief im Tabellenkeller

Eishockey: Zwei Pleiten für die Grizzlys – Am Freitag gibt es ein Wiedersehen mit Pavel Gross

Ein Treffer von Christoph Höhenleitner (rechts) war zu wenig, um in der Eis-Arena gegen die Schwenninger Wild Wings einen Sieg zu feiern. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Trotz der Unterstützung von rund 500 eigenen Fans verloren die Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ihr Spiel bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 1:5 (1:4, 0:1, 0:0). Über die gesamte Spielzeit waren die Wolfsburger, die weiterhin Tabellenvorletzter sind, das passivere Team.

Auch Spiel zwei am vergangenen Wochenende ging verloren, nämlich mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen vor 2246 Zuschauern in der heimischen Eis-Arena im Kellerduell gegen die Schwenninger Wild Wings. Beim Heim-Debüt von Nachwuchsspieler Steven Raabe erzielte Christoph Höhenleitner (27.) das einzige Tor für die Grizzlys zum zwischenzeitlichen 1:1.

In Nürnberg wurden die Grizzlys kalt erwischt. Nach etwas mehr als zwei Minuten führten die Gastgeber mit 2:0, was Cheftrainer Hans Kossmann dazu veranlasste, den Torhüter zu wechseln. Gerrit Fauser sorgte kurz darauf für den ersten Jubel im Gästeblock (6.), als er nach Zuspiel von Kapitän Sebastian Furchner verkürzte. Doch als es gerade so schien, als hätten sich die Grizzlys gefangen, erhöhte Nürnberg durch Will Acton (13.), der ohne große Gegenwehr von Chad Bassen bedient wurde. Eben jener Bassen war es auch, der den Spielstand kurz vor dem Pausenpfiff auf 4:1 nach oben schraubte.
Im Mittelabschnitt setzten die Nürnberger noch einen Treffer drauf. Chris Brown wurde mit einem langen Pass von Acton bedient und verwandelte ungehindert zum 5:1 (25.). Anschließend fingen sich die Grizzlys und waren etwas besser in der Partie, in der Offensive gelang aber nicht viel. Weder mit zwei Mann mehr auf dem Eis (33.), noch im Alleingang durch Björn Krupp (37.) fand die Scheibe den Weg ins Tor. An diesem Manko ändert sich auch im Schlussabschnitt nichts. Cole Cassels (46.) vergab freistehend noch die beste Gelegenheit. Drei weitere Überzahlsituationen blieben ebenfalls ungenutzt.

Bereits am gestrigen Dienstag ging es für die Grizzlys bei den Augsburger Panthers weiter (bei Redaktionsschluss nicht beendet). Vor eigenem Publikum läuft das Team am Freitagabend wieder auf. Die Partie in der Eis-Arena gegen den von Ex-Grizzlys-Coach Pavel Gross trainierten DEL-Spitzenreiter Adler Mannheim beginnt um 19.30 Uhr.

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